Über BergLog
Ein digitales Gipfelbuch — von einem aus Vorarlberg, für die, die rauf gehen.
Auf vielen Bergen liegt beim Gipfelkreuz ein Gipfelbuch bereit — wer rauf geht, trägt sich ein als Spur für die nachkommenden Tourengeher. Datum, Name, vielleicht ein Spruch. Manchmal ein Foto dazu. Mehr nicht.
BergLog ist die digitale Version davon. Du gehst auf den Berg, ziehst dein iPhone aus der Jacke, tippst einmal — fertig. Ein Eintrag im öffentlichen Gipfelbuch. Plus dein eigenes privates Tourenbuch das nur dir gehört.
Warum nicht Strava, Komoot, AllTrails?
Weil die alle aus den USA kommen. Weil sie deinen kompletten GPS-Track speichern, daraus Profile bauen, und in irgendwelche Werbenetzwerke einbinden. Weil es bei ihnen um Routenplanung, Performance-Tracking, Leaderboards geht — alles Sachen die mit dem Gipfel-Erlebnis nichts zu tun haben.
BergLog ist fokussiert auf eine Sache: Gipfel-Einträge. Alles andere — Routenplanung, Live-Tracking, Performance-Vergleiche — kann man besser woanders machen. Hier geht's um den Moment am Gipfel.
Was BergLog ist
- Self-hosted in Vorarlberg. Keine US-Cloud, keine AWS-Lambdas in Frankfurt, keine Google-Analytics. Server steht physisch in Österreich.
- DSGVO-souverän by design. Auftragsverarbeiter sind nur Apple (Sign-in + Push) und der österreichische Hosting-Provider. Kein Drittland-Transfer.
- Privacy-First. Privacy-Zonen rund um Heimadresse, Anonymisierungs-Funktion für jeden Eintrag, Account-Löschung mit einem Tap.
- Zwei Bücher in einem. Gipfelbuch ist öffentlich (wie das Holzbuch am Berg), Tourenbuch ist privat und bleibt lokal auf deinem Telefon.
- Open-Data freundlich. Peak-Daten kommen aus OpenStreetMap (ODbL). Verbesserungen wandern zurück.
- Vorarlberg-First, dann Tirol/DACH. Lieber 2.500 Vorarlberger Berge richtig als 100.000 unscharf.
Was BergLog nicht ist
- Kein Routenplaner. Dafür gibt's Komoot.
- Kein Performance-Tracker. Dafür gibt's Strava.
- Kein Social Network. Dafür gibt's Instagram.
- Kein Werbe-Geschäftsmodell. Dafür gibt's bessere Apps zum „kostenlos" sein.
Wer dahinter steht
BergLog ist ein Side-Projekt von Mathias Jenny aus Gurtis, Vorarlberg — selbstständig im Bereich IT-Security (xiit.at). Outdoor-Mensch, der sich darüber geärgert hat dass es kein digitales Gipfelbuch gibt das nicht aus den USA kommt — und dann selbst eines gebaut hat.
Das Projekt ist ein Marathon, kein Sprint. Erst Vorarlberg solide hinkriegen, dann mit der Community wachsen. Wenn du eine Idee hast, einen Bug findest, oder einfach mitreden willst — schreib eine Mail an berglog@xiit.at.
Mitmachen
BergLog ist gerade in der Beta-Phase. iPhone-Tester sind sehr willkommen — Bugs finden, Vorschläge machen, einfach ein Eintrag zur Probe.